Körperpflege- und tierarzttraining

Die tägliche Fellpflege, das Entfernen von Zecken, das säubern von Augen, Ohren oder Pfoten und erst recht der Gang zum Tierarzt können manches Mensch-Hund-Team schnell an seine Grenzen bringen. Ein Training dieser Situationen ist für jeden Hund zu empfehlen, ganz besonders jedoch, wenn dein Hund bei der Behandlung Anzeichen von Angst oder Aggression zeigt. Ganz egal, ob er die Ohren anlegt, die Rute einklemmt, das Nackenfell sträubt, eine geduckte Körperhaltung zeigt oder ob dein Hund die Zähne bleckt, knurrt oder sogar versucht zu schnappen.

 

Körperpflegemaßnahmen und tierärztliche Untersuchungen bedeuten für den Hund immer körperliche Einschränkung. Diese kann in Ausnahmesituationen auch sehr unangenehm sein, muss jedoch trotzdem ausgehalten werden ( z.B. Wundversorgungen, Blutentnahme, Otitisbehandlungen,...)

Deshalb sollte man von Anfang an damit beginnen dem Hund zu vermitteln, dass sich ruhiges Aushalten von unangenehmen Situationen durchaus auch lohnen kann. Das Körperpflege- und Tierarzttraining muss sehr kleinschrittig aufgebaut werden und exaktes Timing spielt hierbei eine entscheidende Rolle. 

 

Als tiermedizinische Fachangestellte bin ich mit den Abläufen von tierärztlichen Untersuchungen und Behandlungen vertraut und weiß, welche Situationen den Vierbeinern Probleme bereiten können. Gerade bei schmerzhaften Behandlungen ist es manchmal auch nötig, dem Hund einen Maulkorb anzulegen. Auch dies sollte jeder Hund im Idealfall bereits vor der Ernstsituation kennengelernt haben.

 

Das Körperpflege- und Tierarzttraining wird im Einzeltraining gestützt durch einen individuell auf deinen Vierbeiner und seine Bedürfnisse abgestimmten Trainingsplan.

 

Außerdem biete ich einen allgemeinen Kurs an, welcher euch als Grundlage dienen kann, zu lernen, wie ihr euren Hund an die verschiedensten Abläufe in einer Tierarztpraxis und bei der Körperpflege gewöhnen könnt. Dieser Kurs dauert ca.2 Stunden. Es können pro Kurs maximal 6 Mensch-Hund-Teams teilnehmen.